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DIE GIBSON SG

Gibson SG

Die Gibson SG besteht komplett aus Mahagoni, nur der eingeleimte Hals trägt ein Palisandergriffbrett. Dem Korpus fehlt im Vergleich zur Les Paul die aufgeleimte Ahorndecke. Weiter ist der Korpus kleiner und dünner, wodurch die Gitarre im Verhältnis zur Les Paul sehr leicht ist. Die Mensur des Halses beträgt gewöhnlich 24.75" (= 629 mm).

Als Tonabnehmer am Anfang die alten P.A.F-Humbucker, die durch die 490R und 498T-Humbucker ersetzt wurden. Weitere Versionen der SG besaßen verschiedene Tonabnehmerbestückungen wie P90 Singlecoils (Special) oder bis zu drei Humbucker (Custom).

Die Gitarren der ersten Baujahre waren mit einem Vibratosystem ausgestattet, ab ca. 1963 verwendete man das populärere Maestro Vibrola.


Durch die Humbucker-Bestückung hat auch die Gibson SG einen warmen, vollen und druckvollen Klang. Durch den dünnen, massiven Mahagonikorpus ist der Klang der SG meist viel direkter und perkussiver als bei den anderen Modellen. Daher bietet sich die Gibson SG vor allem bei verzerrten Klängen in der Rockmusik an.